Nachehelicher Unterhalt: Vorraussetzungen und Anspruchsgrundlagen

Wann und wie lange ist nach der Scheidung nachehelicher Unterhalt zu zahlen – und was sind die Anspruchsgrundlagen? Das Recht des nachehelichen Unterhalts ist selbst für Anwälte nicht leicht zu überblicken und die Beratung eine echte Herausforderung.

Wir geben Ihnen einen kompletten Überblick über die Voraussetzungen und Anspruchsgrundlagen für den nachehelichen Unterhalt. Klicken Sie hier und lesen Sie jetzt weiter.

Adoption eines Kindes durch den Lebenspartner – was ist dabei zu beachten?

Der BGH hat in einer interessanten Entscheidung gezeigt: Wer mit seinem Partner weder verheiratet ist, noch in einer Lebenspartnerschaft lebt, kann zwar das Kind seines Partners adoptieren. Allerdings erlischt dann das Verwandtschaftsverhältnis zwischen dem Partner und dessen Kind. Welche Alternativen gibt es also, um die gewünschte Sicherheit des Kindes in einer Familie herbeizuführen und ihm somit Rechte und Pflichte innerhalb dieses geschützten Bereichs zu gewährleisten?

Lesen Sie hier die Antwort in Anschluss an unsere Besprechung der BGH-Entscheidung XII ZB 586/15.

Einigung in letzter Minute: Unterhaltsvorschussgesetz ist durch!

Die Regierung hatte sich schon früh festgelegt und damit weit aus dem Fenster gelehnt, als sie für das Inkrafttreten des neuen Unterhaltsvorschussgesetzes den 1. Juli 2017 bestimmte. Denn lange Zeit war nicht klar, ob das auch hinhaut. Jetzt gibt es endlich Gewissheit.

Der Bundesrat hat dem Unterhaltsvorschussgesetz zugestimmt. Wie es jetzt weiter geht, lesen Sie hier.

Familiengericht ordnet Wechselmodell an – Kindeswohl geht vor

Auch gegen den Willen eines Elternteils kann durch eine gerichtliche Umgangsregelung ein Wechselmodell angeordnet werden. Dies ist der Tenor einer aktuellen Entscheidung des BGH, die bei Familienrechtlern für Aufsehen sorgte – immerhin war sie eine klare Absage an die bisherige herrschende Meinung. Und auch hier gilt wieder: Das Kindeswohl steht über allen anderen Interessen.

Lesen Sie hier unsere kompakte Analyse der Entscheidung mit wertvollen Praxistipps.

Umgangsvereinbarung geändert? Vorsicht, dadurch kann die Vollstreckung gefährdet sein

Thema Umgangsrecht für Väter: Hellhörig werden sollten Anwälte, wenn die Umgangsregelung ihres Mandanten nachträglich geändert wird. Denn dadurch wird der Hinweis nach § 89 Abs. 2 FamFG gegenstandslos. Sofern das Gericht den Hinweis nicht erneuert, ist eine Vollstreckung bei Zuwiderhandlung nicht mehr möglich.

Das können Sie tun, wenn die Umngangsvereinbarung nachträglich geändert wird.