Düsseldorfer Tabelle 2013: Höherer Selbstbehalt beim Unterhalt

Die neue Düsseldorfer Tabelle 2013 tritt zum 01.01.2013 in Kraft. Die Unterhaltsleitlinien, die vom Düsseldorfer OLG herausgegeben werden, legen unter anderem die Regelsätze für den Kindesunterhalt, Ehegattenunterhalt und Elternunterhalt fest. Im Jahr 2013 bringt die neue Düsseldorfer Tabelle Änderungen beim Selbstbehalt – und damit auch neue Bedarfskontrollbeträge und Rechenbeispiele.

Hier gibt es die Düsseldorfer Tabelle 2013 als kostenlosen Download.

Wie Sie als Anwalt von der Mediation profitieren

Das Mediationsgesetz ist seit einigen Monaten in Kraft. Die außergerichtliche Streitschlichtung bekommt in Deutschland einen immer größeren Stellenwert. Haben Sie als familienrechtlich tätiger Anwalt auch schon mit dem Gedanken gespielt, die Mediation auszuüben? In diesem Artikel finden Sie einige weitere Anstöße, warum sich das für Sie lohnen könnte.

Lesen Sie, warum die Mediation Sie als Anwalt weiter bringt.

Umgangsrecht für leibliche Väter erwirken: So überzeugen Sie das Gericht!

Das Gesetz zur Stärkung der Rechte des leiblichen, nicht rechtlichen Vaters wirft seine Schatten voraus: Schon vor Inkrafttreten des Gesetzes haben Sie mehr Möglichkeiten, das Umgangsrecht für biologische Väter zu erwirken. Wie Sie dabei am besten vorgehen, zeigt Ihnen unser Praxisleitfaden „Umgang des leiblichen Vaters“ – unter anderem mit einem Beispielfall und einem passenden Musterantrag.

Neues Umgangsrecht: Hier geht es zum Praxisleitfaden.

Ehegattenunterhalt: BGH-Urteil zur Befristung des Aufstockungsunterhalts nach Vergleichsschluss

Bei einem Vergleich über den Aufstockungsunterhalt behielt sich der Ehemann eine spätere Befristung des Unterhalts vor. Doch anstatt die Befristung in einem ersten Abänderungsverfahren vom 15.05.2007 geltend zu machen, versucht er diese erst in einem zweiten Abänderungsverfahren durchzusetzen. Der BGH geht jedoch von der Präklusion des Befristungseinwandes aus (BGH, Urt. v. 23.05.2012 – XII ZR 147/10, DRsp-Nr. 2012/14107).

Wie begründet der BGH sein Urteil – und welche Folgerungen ergeben sich für Sie daraus?

Kindesunterhalt: Auch höchste Stufe der Düsseldorfer Tabelle zielt nur auf Deckung des Elementarbedarfs

In einem interessanten Fall zum Kindesunterhalt (OLG Hamm, Urt. v. 11.07.2012 – 12 UF 319/11) schuldet ein Vater seiner Tochter Unterhalt in Höhe von insgesamt 837,68 €. Geleistet hat er davon monatlich 579,48 €. Die restliche Summe von 258,20 € sieht der Beklagte als gedeckt an – denn er hat seiner Tochter freiwillig jeden Monat 305 € für Reit- und Klavierunterricht gezahlt. Falsche Einschätzung, sagt das OLG Hamm.

Lesen Sie hier die Gründe.

Umgang: BFH sieht in Umgangskosten keine außergewöhnliche Belastung

Der Umgang erfolgt in der Regel auf Kosten des umgangsberechtigten Elternteils. Wenn die Eltern weit auseinander wohnen, gehören teure Reisen dazu. Können Ihre Mandanten die Fahrtkosten als außergewöhnliche Belastung von der Steuer absetzen? Der Bundesfinanzhof sagt mal wieder „nein“. Dennoch können Sie Ihre Mandanten auf einige Ausnahmeregelungen hinweisen.
Welche das sind, lesen Sie hier.

Kanzleitipp: Neue Entscheidungen zum Anwaltshonorar

Ob beim Thema Scheidung, Unterhalt, Umgang oder Mediation: Sie arbeiten engagiert für Ihre Mandanten und möchten dafür auch angemessen entlohnt werden. Doch viele Familienrechtsanwälte sind unsicher, welchen Faktor der Geschäftsgebühr sie für welche Tätigkeit ansetzen können. Mehrere aktuelle Entscheidungen zum Thema Anwaltshonorar bringen interessante Neuigkeiten.
Lesen Sie jetzt unsere kurze Zusammenfassung und informieren Sie sich über die Fundstellen weiter.

Diese Alternativen haben Sie, wenn das Familiengericht den Umgang nicht eindeutig regelt

Immer wieder gibt es Mandanten, die sich mit ihrem Ex-Partner einfach nicht über die Umgangsregelungen einigen können – so sehr Sie als Anwalt auch darauf hinarbeiten. Auf Antrag des Unterhaltsberechtigten muss dann das Familiengericht ran. Doch was können Sie tun, wenn selbst die Richter versäumen, den Umgang konkret genug zu regeln?
Lesen Sie, wie Ihre Aussichten bei einer Beschwerde sind