Kindesunterhalt

Neuer Spezialreport: 20 tückische Fehler im Unterhaltsrecht

Im Unterhaltsrecht lauern zahlreiche Gefahrenquellen – und richtig schlimm wird es, wenn aufgrund eines Fehlers die Unterhaltsansprüche des Mandanten untergehen. Damit das nicht passiert, deckt unser neuer Spezialreport die 20 häufigsten Fehlerursachen im Unterhaltsrecht auf.

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Abänderung von Titeln wegen neuer Düsseldorfer Tabelle?

Die Düsseldorfer Tabelle 2018 hat nicht nur wie erwartet die Mindestunterhaltssätze erhöht. Es wurden auch die Einkommensgruppen geändert – und das kam für viele dann doch überraschend. Denn durch diese Änderung kann der Unterhalt zumindest bei neuen Fällen faktisch sogar sinken.

Die große Frage für alle Anwälte im Familienrecht lautet allerdings, was die neuen Einkommensgruppen für laufende Fälle bedeuten. Können Titel wegen der neuen Düsseldorfer Tabelle abgeändert werden? Unsere Autorin Martina Mainz-Kwasniok, Fachanwältin für Familienrecht, ist der Frage nachgegangen und präsentiert Ihr persönliches Fazit heute auf Familienrecht.de. Eine konstruktive Diskussion ist ausdrücklich erwünscht – wir freuen uns auch auf Ihre Anmerkungen im Kommentarbereich!

Klicken Sie hier und erfahren Sie mehr zur aktuellen familienrechtlichen Debatte rund um den Kindesunterhalt.

Aktuelle Artikelübersicht zum Ausbildungsunterhalt

Was ist der Ausbildungsunterhalt? Der Unterhalt eines Kindes umfasst die Kosten einer angemessenen Berufsausbildung, die dessen Begabung und Fähigkeiten, dem Leistungswillen und den beachtenswerten Neigungen am besten entspricht und sich in den Grenzen der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Eltern hält. Oft ist strittig, wann und wie lange Ausbildungsunterhalt zu zahlen ist – und ob es zum Beispiel eine Altersgrenze beim Ausbildungsunterhalt gibt. Mit unserer Artikelübersicht haben Sie neben der Dauer zahlreiche weitere Detailfragen zum Ausbildungsunterhalt im Blick.

Sehen Sie hier die Übersicht unserer Artikel zum Ausbildungsunterhalt.

Der Anspruch auf Ausbildungsunterhalt hat Grenzen – sind Sie informiert?

Der BGH hat eine neue Entscheidung veröffentlicht, der die Grenzen des Anspruchs auf Ausbildungsunterhalt festlegt. Bei mangelnder Kenntnis des Vaters über Studienabsichten seines volljährigen Kindes, das über einen erheblichen Zeitraum in seinem erlernten Beruf gearbeitet hat, hat das Kind jedenfalls keinen Anspruch auf weiteren Unterhalt.

Besprechung zum Beschluss des BGH vom 03.05.2017 – XII ZB 415/16

Einigung in letzter Minute: Unterhaltsvorschussgesetz ist durch!

Die Regierung hatte sich schon früh festgelegt und damit weit aus dem Fenster gelehnt, als sie für das Inkrafttreten des neuen Unterhaltsvorschussgesetzes den 1. Juli 2017 bestimmte. Denn lange Zeit war nicht klar, ob das auch hinhaut. Jetzt gibt es endlich Gewissheit.

Der Bundesrat hat dem Unterhaltsvorschussgesetz zugestimmt. Wie es jetzt weiter geht, lesen Sie hier.

Beweislast bei Abänderung eines Unterhaltstitels nach Volljährigkeit des Unterhaltsberechtigten

Ein alltäglicher Vorgang im Unterhaltsrecht: Der Unterhaltstitel soll abgeändert werden, da sich an der Lebenssituation eines oder mehrerer Beteiligten etwas geändert hat. Hier sind allerdings für Sie als Anwalt Beweislasten im Blick zu behalten, wie folgende Entscheidung des OLG Karlsruhe deutlich macht.

Lesen Sie hier eine interessante Entscheidung zur Abänderung des Unterhaltstitels nach Eintritt der Volljährigkeit.

Kindesunterhalt: Kurze Verwirrung um „Vereinfachtes Verfahren“

Wie wir hier bereits berichtet haben, plant die Regierung eine Änderung des Unterhaltsrechts und des Unterhaltsverfahrensrechts. Dabei war ursprünglich auch vorgesehen, das so genannte vereinfachte Verfahren zu streichen, wenn der Unterhaltspflichtige seinen Wohnsitz im Ausland hat.

Davon ist die Regierung nach dem Widerspruch des Bundesrats wohl doch abgerückt.

Kindesunterhalt richtig berechnen beim Wechselmodell

Das Wechselmodell wird von getrennten Paaren immer häufiger angewendet, wenn es um die Betreuung der Kinder geht. Und wie Sie sicher wissen, bringt das Schwierigkeiten für die Unterhaltsberechnung mit sich. Was Sie dabei beachten müssen, lesen Sie heute unter anderem im Finale unserer Serie „Wechselmodell & Co. Im Griff“!

Klicken Sie hier und lesen Sie mehr über die Probleme der Unterhaltsberechnung beim Wechselmodell, beim Sonderbedarf – oder wenn das Kind bei Dritten lebt.

Eilmeldung: Änderung des Unterhaltsrechts zum 1.1.2016

Im Hintergrund wurde schon länger daran gearbeitet, jetzt ist es offiziell: Die Regierung wird den gesetzlichen Mindestunterhalt von den Kinderfreibeträgen entkoppeln – durch ein Gesetz zur Änderung des Unterhaltsrechts und des Unterhaltsverfahrensrechts, das bereits ab dem 1.1.2016 gelten soll!

Informieren Sie sich jetzt über diese kurzfristige Änderung im Unterhaltsrecht: Lesen Sie dazu unsere aktuelle Meldung auf Familienrecht.de!

Die neue Düsseldorfer Tabelle ist da (und gilt bereits ab 1.8.2015)!

Heute hat das OLG Düsseldorf auf einer Pressekonferenz die lange erwartete neue Düsseldorfer Tabelle zur Berechnung des Kindesunterhalts präsentiert. Die erhöhten Mindestsätze gelten bereits ab dem 1. August 2015. Wir stellen Ihnen die neue Düsseldorfer Tabelle hier als Download zur Verfügung, damit Sie ab sofort die neuen Unterhaltssätze berücksichtigen können.

Klicken Sie hier und laden Sie Ihre neue Düsseldorfer Tabelle herunter!

Der nichtbetreuende Elternteil ist nicht leistungsfähig – was nun?

Heute geht es weiter mit unserer Serie „Wechselmodell & Co. im Griff“. Immer wieder kommt es vor, dass der barunterhaltspflichtige Elternteil nicht leistungsfähig ist. Was ist dann bei der Bestimmung des Unterhalts zu beachten?

Klicken Sie hier und lesen Sie dazu unseren Artikel: „Was tun, wenn der nichtbetreuende Elternteil nicht (voll) leistungsfähig ist“!

Kindesunterhalt: Ihre Möglichkeiten als Anwalt, wenn der betreuende Elternteil mehr verdient

Vor kurzem starteten wir die Serie „Wechselmodell & Co. im Griff“ mit den Basics zum Bar- und Betreuungsunterhalt. Heute steigen wir tiefer in die Materie ein und zeigen Ihnen, welche Faktoren Sie als Anwalt bei der Berechnung des Kindesunterhalts zu beachten haben, wenn der betreuende Elternteil mehr verdient als der nicht-betreuende Elternteil.

Klicken Sie hier und lesen Sie jetzt Teil 2 unserer Serie „Wechselmodell & Co. im Griff“!

Bar- und Betreuungsunterhalt: Die Basics

Der Unterhaltsbedarf eines minderjährigen Kindes setzt sich aus dem Betreuungs- und dem Barunterhalt zusammen. Das Grundprinzip nach einer Trennung ist einfach: Der eine Elternteil betreut das Kind, der andere Teil bezahlt Unterhalt. Doch in der Praxis gibt es immer mehr komplizierte Ausnahmefälle, die wir in einer 4-teiligen Serie „Wechselmodell & Co. im Griff“ für Sie beleuchten.

Lesen Sie hier Teil 1 der Serie: „Bar- und Betreuungsunterhalt: Die Basics“

BGH: 2 Jahre Elterngeld sind auch unterhaltsrechtlich ok

Der BGH hat jüngst entschieden: Wer seine Elternzeit von einem auf zwei Jahre verdoppelt, verletzt dadurch nicht automatisch seine unterhaltsrechtliche Obliegenheitspflicht gegenüber seinem älteren Kind (z.B. aus einer früheren Beziehung).

Warum die unterhaltsrechtliche Obliegenheitspflicht durch das Elterngeld ausgehebelt wird, erfahren Sie hier.

Neues „Kuckuckskind-Urteil“: BVerfG rügt BGH!

Diese BVerfG-Entscheidung schlug bei Familienrechtlern ein wie eine Bombe: Mütter so genannter Kuckuckskinder müssen nun doch nicht offenlegen, mit wem sie Geschlechtsverkehr hatten und wer somit als biologischer Vater und Unterhaltspflichtiger in Frage kommt. Der BGH hatte das bislang anders gesehen.

Gravierende Änderung in der Rechtsprechung: Scheinväter haben keinen Auskunftsanspruch gegenüber der Mutter!